Tag Archives: USA

Rajan & Zingales about populism & (central) banking

Mark Roe quoted in Rajan & Zingales (2003). Presented without comment:

“The U.S. financial system on the eve of World War I was primarily a much fragmented banking system. As Roe (1994) argues, this fragmentation has historically been the result of a populist fear of large financial institutions. In part, this fear was motivated by political rivalry between states and the fear that, if unchecked, New York would control the rest of the country through its strong banks” (p. 3).


Rajan, R. G. & Zingales, L., (2003). Banks and Markets. The Changing Character of European Finance. Cambridge, Mass (NBER working paper series).

Roe, M. J., (1994). Strong Managers, Weak Owners: The Political Roots of American Corporate
Finance. Princeton University Press, Princeton.

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“Notfalls rettet sich die USA via Notenpresse” – Eine Replik…

Kurz nachdem sich das US-Parlament und Regierung die Erhöhung der Schuldengrenze beschlossen, wusste es auch die Schweizer Tagespresse schon immer. Der Tagesanzeiger titelt heute:

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Nach einigen (2011, Frühling 2013) Drohungen und Theater rund um den Staatsbankrott, setzt sich immer mehr ein anderes Verständnis des Geldes (um was es letzthin geht) durch. Das ist erstmal ein tolles Zeichen. Ich wage zu behaupten, dass dieser Artikel es noch vor zwei Jahren nie auf die Titelseite des Tagi geschafft hätte. Dies ist bemerkenswert und eine kleine Replik auf den Artikel wert:

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Kurzes zu Kerrys & Obamas Giftgas-“Beweis”…

Das Weisse Haus hat gerade eben die Beweise für Assads Giftgasattacke veröffentlicht (via WashingtonPost). Vier Punkte die mir als erstes aufgefallen sind:

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Libor wird künftig von NYSE Euronext verwaltet

Ich will nur selten einen einzigen Link zu einem Zeitungsbeitrag posten (ausser via Twitter). Aber dieser Titel und der Aufmacher sind einfach zu gut, um es nicht zu posten. Ohne weiteren Kommentar (via NZZ):

Die Verwaltung des Libor geht vom Britischen Bankenverband an die amerikanische Börse NYSE Euronext. Sie soll das verlorene Vertrauen wiederherstellen.

Na dann: Prost!

Noch ein anderer kurzer Aspekt zur Libor-Affäre die selbst eine eigene Diskussion Wert wäre: Wir wissen seitdem auch offiziell, dass der Libor über Jahre (Jahrzehnte?) systematisch falsch erhoben und manipuliert wurde. Haben da Ökonomen schon hinterfragt, inwiefern man weiterhin den Libor als Zins in das ökonometrische Modell aufnehmen soll? Wieviele Schätzungen sind rückblickend nun beeinträchtigt oder gar als grundfalsch einzustufen? Verglichen dazu, war das Reinhardt-Rogoff-Bashing wohl ein Kaffeekränzchen…

– JAS

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“Knipst” die USA jetzt G-SIFI Banken aus?

Die “Lex USA” (sinniger Name) wurde abgelehnt. Die Imperialmacht USA will ihre Rechtsgeltung auf das Gebiet der Schweiz (weiter) ausdehnen. Machtvollstes “Argument” für die Lex USA war die Androhung von schlimmen Auswirkungen auf die Dollar-Versorgung der Banken und letztendlich des Werkplatzes Schweiz.

Nun werden wir sehen, ob die Amerikaner wie angekündigt eine der beiden Grossbanken, welche das gesamte Dollar-Clearing für die restlichen Schweizer Banken vollziehen, anklagen. Ich bezweifle dies, denn sowohl die UBS als auch die CreditSuisse sind auf der Liste der systemrelevanten Banken der G8-Staaten (G-SIFI):

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