Tag Archives: Terror

Weekly Spotted 2

Einige aufgefallene Dinge der letzten Zeit

Vollgeldinitiative und die Schweizer Verfassung von 1999

Der allerwichtigste Coup der jüngeren Schweizer Geschichte war die neue Bundesverfassung von 1999. Obwohl man sie ‘materiell’ nicht verändern wollte sind viele Dinge dann doch ‘komischerweise’ geändert worden. Ohne die neue Bundesverfassung wäre der UNO-Beitritt oder IWF-Beitritt z.B. nicht möglich gewesen. Geradezu legendär ist das einfache ‘Vergessen’ der Golddeckung in der neuen Bundesverfassung…

Aus aktuellem Anlass ein neuer Aspekt, welcher 1999 auch einfach ‘aus der Verfassung’ rausfiel. Der Tagi-Blog argumentiert, vor 1999 hätten wir bereits Vollgeld gehabt…

Die Massenüberwachung wird nun auch zur Einbruchsaufklärung benutzt

Was einmal für schwere Verbrechen und v.a. gegen brutalen Terror erreichtet wurde, wird jetzt praktischerweise auch niederschwelliger ausgenutzt. Es ist absehbar, dass ‘wir’ im nächten Jahrzehnt Stück für Stück uns dem Massenüberwachungsapparat bedienen werden für Verbrechensaufklärung, später Delikte und danach ‘gefährliche Meinungen‘ und mit Freude ins Panopticon einziehen…
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ISIS / ISIL – Cui bono? You guessed it…

We did not write a lot about ISIS – actually the topic would deserve a lot of writing. Then again, the creation and advent of ISIS was so incredibly obvious; those who followed the topic and the making of the Syrian War knew that pretty soon this headline was prone to happen

“Secret Pentagon report reveals West saw ISIS as strategic asset. Anti-ISIS coalition knowingly sponsored violent extremists to ‘isolate’ Assad, rollback ‘Shia expansion'”

And with this, pretty much everything relevant about ISIS / ISIL for the typical mainstream Western is said.Another “conspiracy theory” just became “wellknown truth”… This changes everything – the whole narrative they told us (presumed that you still believed it). The advent of this ultra brutal and comfortably equipped extremist movement ISIS (and actually the whole “islamic terror”-story) was the main legitimacy of the installment of mass surveillance and civil-liberties-abolishment of our time…

War is nothing but a campaign. Freedom nothing but a brand name

Source: The Medium via Zerohedge

-JAS

 

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After the elections…

After the elections, the accelerator pedal towards ‘1984’ is pushed hard. David Cameron will launch soon a new bill to cope with ‘extremist ideology’. This bill will be pushed through under the pretense of fighting islamist extremism. Once in place, we’ll soon find that also other views can be deemed ‘extremist’ (1,2)…

Halleluja!

-JAS

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Google has a revolving Door with State Dept.

….as well as the CFR. Some astonishing (or not anymore?) comments from Assange about just how close Google (and via Eric Schmidt thus presumably Apple, etc.) and the US State are intertwined.

 

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Heartbleed (OpenSSL Lücke) und die NSA

Was schon viele Kritiker (ChaosComputerClub, Jakob Applebaum, u.v.m.) ansprachen wurde nun wieder einmal eindrücklich offenbart: Die Internet-Überwacher lassen absichtlich entdeckte Fehler in Programmen wie Windows, Mac, iOS u.v.m. offen. Dieses mal zeigt sich dies besonders gravierend bei der OpenSSL Sicherheitslücke mit dem Namen “Heartbleed” offen.

Anstatt, dass sie die Öffentlichkeit oder Entwickler bei Entdeckung informieren, nutzen sie die Lücken für sich – und Kriminelle gleichwohl. Dies schadet der Sicherheit, hat aber den netten Vorteil für die Überwacher, erst ihre Existenzberechtigung zu schaffen – oder zumindest zu bestärken. Man kann jetzt lang und breit darüber lamentieren ob dies “richtig” oder “falsch” ist. Immerhin könnten die Überwacher wie üblich behaupten, der Wissensvorsprung um Sicherheitslücken habe in der Summe mehr Sicherheit geschaffen durch verhinderte Terrorangriffe (Lacher unbeabsichtigt, 1). So liegt der Fall aber nunmal nicht. Stattdessen weiss die “NSA” ganz genau, dass es falsch ist sowas zu tun. Deswegen dementierte sie zuerst, von der OpenSSL Sicherheitslücke “Heartbleed” gewusst zu haben (weiterer, unbeabsichtiger Lacher), anstatt es zuzugeben. Das Kleinkind wurde also wieder beim Lügen erwischt. Zusammengefasst durch computerbase.de:

Wie der Branchendienst Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Materie vertrauten Personen berichtet, wusste die NSA seit mindestens zwei Jahren über die jetzt als Heartbleed bezeichnete Lücke in der Kommunikation zwischen Servern Bescheid. Eine E-Mail aus dem Büro des Direktors der Geheimdienste leugnet eine Kenntnis vor 2014 jedoch. Die Kenntnis dieser Lücke ermöglichte der Agentur die Beschaffung von Passwörtern und anderen sensiblen Daten, die sie braucht, um ihre Lauschaktionen durchzuführen und Netzwerke zu unterwandern. Die Praxis, solche Lücken geheim zu halten und auszunutzen anstatt sie abzustellen, ist übliche Vorgehensweise, wenn auch sehr kontrovers diskutiert. Die jeweilige Sicherheitslage entscheide über die Vorgehensweise, die beim Direktor der Agentur festgelegt wird.

– JAS

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