Category Archives: Intl Politics

Google has a revolving Door with State Dept.

….as well as the CFR. Some astonishing (or not anymore?) comments from Assange about just how close Google (and via Eric Schmidt thus presumably Apple, etc.) and the US State are intertwined.

 

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Scotland stays dependent – What they missed

Some truth-comedy for a rainy sunday from Max Keiser. Just so you know, what chance Scotland just missed. Enjoy this brilliant-honest piece….

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Grossbank wegen Goldpreismanipulation verurteilt / Sex zu Hause zerstört die Wirtschaft

Nun ist es also soweit: Die erste der vier Grossbanken, welche täglich den Goldpreis in London ‘fixieren’, wurde nun verurteilt, den Goldpreis manipuliert zu haben. Der Fakt war offensichtlich und nun setzt die Offenbarung ein, indem Gerichte ihn zur Wahrheit anerkennen. Als erstes traf es Barclays. Die britische Grossbank hat über ein Jahrzehnt lang die Goldpreise manipuliert. Bereits diesen Frühling hat sich die Deutsche Bank aus dem Londoner Goldkartell verabschiedet, de-facto, nachdem die deutsche Finanzregulierungsbehörde ankündigte, man wolle die Bank wegen Manipulationsbeschuldigungen untersuchen. Völlige Unkenntnis des Sachverhaltes zeigt wieder einmal der Tagi. Er spricht von ‘Schummeln’, ‘Versäumnissen’, einem einzelnen Fall und behauptet 26 Mio. £ sei eine Bestraftung für Barclay. Weder die Grössenordnung noch die Bedeutung dieser Manipulation wird begriffen und schlussendlich verharmlost.

Einmal völlig abgesehen davon, dass eine Fixierung des Preises durch ein Kartell sowieso nie wirklich einer Marktdefinition genügte, sondern schon immer im Wortsinn ‘manipuliert’ war, wird die Grösse des Kaninchenbaus immer mehr offenbart.In diesem Entwicklungsstadium des Staatskapitalismus sind praktisch alle ‘Schlüssel-Variablen’ des Finanz- und Wirtschaftssystems in irgendeinerweise (per Staatstatistik, Grossbanken, Zentralbanken) ‘manipuliert’ resp. mehr oder minder zentral administriert. Das gilt für alle wichtigen Zinsen, alle wichtigen Rohstoffe & alle wichtigen Messgrössen wie Konsumgüterpreise (Inflation) und darum auch BIP, Arbeitslosigkeit, etc.

Dazu eine Schlussbemerkung: Italien rechnet ab heute (nach anderen Ländern wie Holland) nun auch Prostitution, illegaler Drogenhandel und Schmuggel zum BIP hinzu wie Bloomberg via ZH berichtet. Dabei wird erst gar nicht mehr (wie bei den USA, Griechenland, Spanien, Grossbritannien, etc.) der Anschein gemacht, es ginge darum, methodische Fehler in der Berechnung auszubessern. Vielmehr gibt man bereits zu, dass man es darum macht, um die Staatsfinanzen besser erscheinen zu lassen. So könne der Staat mehr ausgeben.

Dementsprechend sei gewarnt: Konsequenterweise wird unentgeldlicher Sex wohl bald als Steuerhinterziehung gelten – und schlecht für die Wirschaft ist er auch 😉 .

– JAS

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Labor Day Food for Thought: For who are we working for?

For a lot of people worldwide the labor day means a day off work. The perfect moment to reflect, for who we are actually working. Who is harvesting the value added of your work? Welcome to Neofeudalism.

Enjoy!

– JAS

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Heartbleed (OpenSSL Lücke) und die NSA

Was schon viele Kritiker (ChaosComputerClub, Jakob Applebaum, u.v.m.) ansprachen wurde nun wieder einmal eindrücklich offenbart: Die Internet-Überwacher lassen absichtlich entdeckte Fehler in Programmen wie Windows, Mac, iOS u.v.m. offen. Dieses mal zeigt sich dies besonders gravierend bei der OpenSSL Sicherheitslücke mit dem Namen “Heartbleed” offen.

Anstatt, dass sie die Öffentlichkeit oder Entwickler bei Entdeckung informieren, nutzen sie die Lücken für sich – und Kriminelle gleichwohl. Dies schadet der Sicherheit, hat aber den netten Vorteil für die Überwacher, erst ihre Existenzberechtigung zu schaffen – oder zumindest zu bestärken. Man kann jetzt lang und breit darüber lamentieren ob dies “richtig” oder “falsch” ist. Immerhin könnten die Überwacher wie üblich behaupten, der Wissensvorsprung um Sicherheitslücken habe in der Summe mehr Sicherheit geschaffen durch verhinderte Terrorangriffe (Lacher unbeabsichtigt, 1). So liegt der Fall aber nunmal nicht. Stattdessen weiss die “NSA” ganz genau, dass es falsch ist sowas zu tun. Deswegen dementierte sie zuerst, von der OpenSSL Sicherheitslücke “Heartbleed” gewusst zu haben (weiterer, unbeabsichtiger Lacher), anstatt es zuzugeben. Das Kleinkind wurde also wieder beim Lügen erwischt. Zusammengefasst durch computerbase.de:

Wie der Branchendienst Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Materie vertrauten Personen berichtet, wusste die NSA seit mindestens zwei Jahren über die jetzt als Heartbleed bezeichnete Lücke in der Kommunikation zwischen Servern Bescheid. Eine E-Mail aus dem Büro des Direktors der Geheimdienste leugnet eine Kenntnis vor 2014 jedoch. Die Kenntnis dieser Lücke ermöglichte der Agentur die Beschaffung von Passwörtern und anderen sensiblen Daten, die sie braucht, um ihre Lauschaktionen durchzuführen und Netzwerke zu unterwandern. Die Praxis, solche Lücken geheim zu halten und auszunutzen anstatt sie abzustellen, ist übliche Vorgehensweise, wenn auch sehr kontrovers diskutiert. Die jeweilige Sicherheitslage entscheide über die Vorgehensweise, die beim Direktor der Agentur festgelegt wird.

– JAS

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