NSA hackt SWIFT, Jamie Dimon

SWIFT durch NSA gehackt der Steuerstreit – Update

Die NSA hat vermutlich das SWIFT-Netzwerk gehackt. Wobei sich die Frage stellt, ob man überhaupt von “hacken” und “Vermutung” reden kann: Die Daten wurden früher auch schon weitestgehend widerstandslos an Behörden “weitergegeben”. Zumindest für die EU.

Für die Schweiz sind wohl alle Daten bis 2009/2010 betroffen – danach bauten die Schweizer Banken für sich in der Schweiz eine eigene Serverinfrastruktur, um Zugriffen zu entgehen (z.B. nach einem Amerikanisch-europäischen Austauschabkommen). Darüber berichteten wir schon früher. In der Zwischenzeit haben sich zwei Dinge der damals gewagten Behauptungen bestätigen: Mit der jüngsten Annahme des Schweizer Parlamentes von FATCA sind alle Transaktionen ab heute für die USA sichtbar. Fehlen eigentlich nur noch die Jahre 2010 bis 2013 in der US-Datenbank. Jetzt wissen wir, dass die NSA die Fähigkeit hat, in dieses SWIFT-System einzudringen. Schweiz Aktuell spekulierte am 12. September, dass die NSA die Schweizer SWIFT-Systeme in Diessenhofen gehackt habe.

Die Amerikaner begründen das mit Anti-Terror Bemühungen und nicht Steuerbetrugsbekämpfung. Ist es aber so unverstellbar, dass Steuerbetrug nahe der Geldwäsche ist und diese wiederum schnell unter Terrorfinanzierungsverdacht kommen kann? Oder aber, dass die NSA von der Anti-Terrorbekämpfung zur allgemeinen Anti-Kriminalitätsbekämpfung übergeht (siehe älterer Beitrag)?


Webfund: Jamie Dimons Manschettenkknöpfe

Ein alter Hut, aber ich war dann doch verwundert: Jamie Dimon (CEO von JP Morgan) trug bei seinen Hearings vor dem Amerikanischen Congress “spezielle Manschettenknöpfe”. Nun weiss man welche: Diejenige des US Präsidenten. Er bekam sie geschenkt vom Präsidenten. Welcher ist mir unbekannt. Anscheinend befand er es als passend, sie genau dann zu tragen, als er sich vor der Legislative verantworten musste. Quelle: CNBC
– JAS

Tagged , , ,

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *