Schweizer Botschaftskrimi: Furgler & Die kopierten Akten

Mal ein etwas anderer Einblick in die Logik (der “Höchsten”) unseres Schweizerstaates. Aus dem Aufmacher der Sonntagszeitung:

 Am 6. September 1982, mitten im Kalten Krieg,  stürmte ein Kommando der «aufständischen polnischen Heimatarmee» die Niederlassung Polens in Bern und nahm über ein Dutzend Geiseln. Bis heute geheim gehaltene Dokumente, darunter vertrauliche Abhörprotokolle, Handakten des damaligen Justizministers Kurt Furgler und Aussagen von Zeitzeugen belegen jetzt erstmals, wie die Schweizer Behörden nach der Befreiung der Geiseln in einer völkerrechtlich illegalen Aktion östliche Spionageakten aus der Botschaft entwendeten.

Wie würden heute wohl die (Bundesrats-)Protokolle rund um UBS-Aktenübergabe, automatischer-Info-Austausch, Facta-Abkommen, SNB-Skandal aussehen?

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *